Statistiken
Der prozentuale Anteil der Straftaten an der Gesamtzahl der kriminellen Aktivitäten beträgt 5.837.445 Fälle (im Jahr 2023: 5.940.667 Fälle).
Deutschland | 2024
Im Jahr 2024 wurden landesweit insgesamt 5.837.445 Straftaten registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2023: 5.940.667 Fälle). Im Vergleich zum letzten Jahr ohne COVID-19-Beschränkungen (2019: 5.436.401 Fälle) lag die Fallzahl 2024 jedoch um 7,4 Prozent höher.
Lettland | 2024
Die Zahlen sind nur bedingt vergleichbar, da die teilweise Legalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis am 1. April 2024 die Fallzahlen beeinflusst hat und insbesondere zu einem Rückgang drogenbezogener Straftaten geführt hat.
Konzepte und Definitionen
Sicherheit eines Menschen
Die Grundlagen des Konzepts der "menschlichen Sicherheit" wurden im Human Development Report 1994 des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) gelegt, in dem dieser Begriff zum ersten Mal eingeführt wurde. In diesem Bericht wurde menschliche Sicherheit als Freiheit von Furcht und Freiheit von Not definiert. Dieser Ansatz bildete die Grundlage für weiterführende Forschungen und förderte eine eingehende Analyse und Entwicklung des Sicherheitsbereichs.
Der Human Development Report der UN von 1994 betonte, dass traditionelle Sicherheitsverständnisse lange Zeit mit zwischenstaatlichen Konflikten und Bedrohungen der nationalen Grenzen verbunden waren. In der heutigen Zeit wird das Unsicherheitsgefühl jedoch stärker von den Bedingungen des täglichen Lebens beeinflusst. Wichtige Aspekte der menschlichen Sicherheit umfassen unter anderem Arbeitsplatz- und Einkommenssicherheit, Gesundheitsschutz und Schutz vor Umweltkatastrophen und Kriminalität.
Die Wahrnehmung von Sicherheit durch ein Individuum ist subjektiv und kann variieren. Dennoch gibt es grundlegende Kriterien, die das Sicherheitsempfinden in der modernen Gesellschaft bestimmen, wie beispielsweise ein sicheres soziales Umfeld, Schutz vor externen Bedrohungen, stabile Beschäftigung, sichere Wohnverhältnisse und Kindersicherheit. Der Alltag ist nicht immer vorhersehbar, da er von äußeren Bedrohungen, Gesundheitszustand, psychologischen Faktoren, öffentlicher Umgebung und zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst wird, die alle eine anhaltende psychologische Anspannung erzeugen können.
Daher befindet sich eine Person in einem stetigen Prozess von Umwelt- und Situationsveränderungen, die psychologische und physische Herausforderungen darstellen und sowohl operative als auch strategische Lösungen erfordern. Das Sicherheitsempfinden kann bei jedem Individuum unterschiedlich sein, da es auch vom emotionalen Bewusstseinszustand der Person abhängt.
Persönliche Freiheit eines Individuumsbrīvība
Definition
Die persönliche Sicherheit eines Individuums umfasst ein breites Spektrum wesentlicher Schutzprozesse und Mechanismen. Diese reichen von der Prävention grundlegender gesellschaftlicher Sicherheitsbedrohungen bis hin zur Berücksichtigung individueller menschlicher Bedürfnisse, insbesondere durch Maßnahmen, die die Unverletzlichkeit von Leben, Privatheit sowie physischem und psychischem Wohlbefinden gewährleisten.
Persönliche Sicherheit
Definition
Im Bereich der persönlichen Sicherheit legen Individuen in erster Linie Wert auf ihre grundlegende physische und materielle Sicherheit. Ein ebenso signifikanter Aspekt ist jedoch das psychologische Sicherheitsgefühl, das entscheidend für das psychische Gleichgewicht, die fundamentale physische und psychologische Entwicklung sowie für den alltäglichen Frieden und das allgemeine Wohlbefinden ist. Dieser Prozess kann metaphorisch mit dem Licht einer Laterne verglichen werden, das in der Dunkelheit Orientierung bietet.
Zu Beginn der 1990er Jahre entfalteten sich in politischen und akademischen Kreisen intensive Diskussionen über den Begriff der „Sicherheit“. Diese Diskussionen zielten auf eine Ausweitung und Neugestaltung des Begriffs ab, um den umfassenderen Herausforderungen und Bedrohungen moderner Gesellschaften gerecht zu werden.